Termine

16.11.2019 - 16.11.2019

Reclaim Digital Spaces - queere und feministische Perspektiven im Netz stärken!

Workshoptag am 16. November 2019 von 13 bis 21 Uhr in Berlin Prenzlauer Berg, Jugendkulturzentrum Königstadt, Saarbrücker Straße 23 (U2 Senefelder Platz, M8 Rosa-Luxemburg-Platz, M2 Mollstr./ Prenzlauer Allee)

Anmeldung unter: anmeldung_rds[at]dissens.de

Hassrede, Antifeminismus und homo-, trans*- und inter*feindliche Angriffe im Netz sind weit verbreitet: Kaum jemand liest noch die Kommentare unter YouTube Videos und Online-Zeitungen, Google spuckt für Suchbegriffe rund um Gender jede Menge rechtspopulistische Inhalte aus, Frauen, LSBTIQ werden bedroht und beleidigt. Wir wollen ein Netz, das für alle offen und zugänglich ist!

Wie stärken wir emanzipatorische Perspektiven und Positionen im digitalen Raum? Wie können wir mit Angriffen und Hass umgehen und uns schützen?
Diese und andere Fragen diskutieren wir mit euch bei unserem Workshoptag Reclaim Digital Spaces:

13h Ankommen
14h Hallo und Einführung: Netz und Geschlecht – zwischen Angriffen und Empowerment
16h Workshops:
• Argumentationstraining gegen Antifeminismus
• Feministclickback – Suchmaschinenoptimierung gegen Rechts
• Outside the Binary in Sozialen Medien
• Gif-Club mit Fotobox
• Digitale Selbstverteidigung: Browsen
18h Snack
Ab 19h (anti-)feministisches Quiz mit Limo und Chips

Die Teilnahme ist kostenlos.
Für vegetarische/vegane Verpflegung ist gesorgt.

Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich. Da die Räumlichkeiten teilweise rollstuhlgeeignet sind, gebt uns doch bitte bei der Anmeldung Bescheid, für welchen Workshop ihr euch interessiert.
Wenn ihr von außerhalb Berlins für den Workshop anreist und Reisekostenzuschuss benötigt, meldet euch gerne bei uns.

Mehr Infos unter: https://www.facebook.com/genderdings

Den Flyer zur Veranstaltung gibt es hier zum Download.

Ausschluss: Entsprechend § 6 Absatz 1 VersG, behalten es sich die Veranstaltenden vor, von Ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch antifeministische, homo-, trans*- und inter*feindliche, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten oder bereits in der Vergangenheit in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


12.11.2019 - 12.11.2019

Buchpräsentation: Warum Feminismus gut für Männer ist

Dissens-Mitarbeiter Iven Saadi diskutiert mit Buchautor Jens van Tricht und der Feministin Yvonne Everhartz.

Buchpremiere und Gespräch am 12. November, 19.00 - 21.00 Uhr, in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin.

Mit: Jens van Tricht (Buchautor), Iven Saadi (Politikwissenschaftler), Yvonne Everhartz (Politologin und Feministin)

Moderation: Heide Oestreich (Journalistin)

Viele Männer reagieren geradezu aggressiv auf Feminismus. Warum eigentlich? Leiden doch auch Männer unter den ungerechten Geschlechterverhältnissen, die sie selbst geschaffen haben: Sie bekommen häufiger einen Herzinfarkt als Frauen, begehen öfter Suizid, haben generell eine geringere Lebenserwartung. All das hat ganz wesentlich damit zu tun, dass sie sich immer noch an überkommenen Vorstellungen von Männlichkeit orientieren, möglichst viel arbeiten, Stärke und Durchsetzungsvermögen zeigen wollen. Nicht nur aber gerade auch gegen solche einengenden Rollenerwartungen kämpft Feminismus.

Jens van Trichts Buch „Warum Feminismus gut für Männer ist“ wirft einen Blick darauf, wie bestimmte Männlichkeitsvorstellungen toxisch wirken und was Männer tun können, um sich davon zu befreien. Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die freie Entfaltung von Talenten und Vorlieben eines jeden Menschen.

Im Gespräch mit dem niederländischen Buchautor und Gästen geht es um Feminismen, „toxische“ Männlichkeiten und wie Feminismus dazu beitragen kann, eine (geschlechter-)gerechtere Welt zu schaffen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sprache: Deutsch, Deutsche Gebärdensprache

Weitere Informationen gibt es hier.


02.10.2019 - 03.10.2019

30 Jahre Dissens - Feier in Berlin

Dissens – 30 Jahre kritische Bildung und Forschung zu Geschlecht, Männlichkeit und Intersektionalität

Dissens wird dieses Jahr 30 Jahre alt und wir möchten Sie hiermit herzlich einladen, dies am 2. Oktober 2019 in Berlin mit uns gemeinsam zu feiern! Das wollen wir tun mit einem Rückblick auf die letzten 30 Jahre (Fort-)Bildungs- und Forschungsarbeit, mit Einblicken in unsere aktuellen Arbeitsbereiche und dem Blick nach vorn auf die nächsten 30 Jahre. Anschließend laden wir zu Musik, Gesprächen und Tanz.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Wann: 2. Oktober 2019, ab 17.30 Uhr

Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Programm:

Ab 17.30 Uhr: Ankommen:

  • Thementische: die Projekte stellen sich vor
  • Buffet: Fingerfood

18.30 Uhr: Begrüßung, Einführung und Dissens-Netze
19 Uhr: 30 Jahre kritische Bildung und Forschung zu Geschlecht, Männlichkeit und Intersektionalität – historisch-thematisches Kaleidoskop
20.00 Uhr: Pause
20.15 Uhr: Ganz schön komplex: Einordnungen und Perspektiven
21.00 Uhr: Außenperspektiven: Grußworte und Open Mic
Im Anschluss: Gespräche und Tanz, mit Musik von DJ Lila Pudel

Anmeldung unter: https://www.dissens.de/30-jahre-dissens

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Abend mit vielen Weggefährt*innen, Kolleg*innen und Kooperationspartner*innen!


01.10.2019 - 02.10.2019

Fachtagung: Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt

Pädagogische Impulse

Am 1. und 2. Oktober 2019 findet die Abschlusstagung des Projekts Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt - Stärkung der Handlungsfähigkeit vor Ort in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin statt.

Das Programm kann hier eingesehen werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungslink:https://calendar.boell.de/de/civi_register/137679

Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. und das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung laden ein zur Abschlusstagung des Projekts Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Stärkung der Handlungsfähigkeit vor Ort. Es werden Erkenntnisse, Erfahrungen, Konzepte und Methoden aus fast fünf Jahren Projektarbeit vorgestellt.

Unter anderem wird es um verschiedene Dimensionen geschlechtlicher, amouröser und sexueller Vielfalt gehen, um die Arbeit mit heterogenen Zielgruppen, um die Gestaltung von Lernprozessen zu Diskriminierung und um die Arbeit mit heterogenen Zielgruppen vor dem Hintergrund Un_Sichtbarkeitsdynamiken. Denn viele lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter*, queere, asexuelle und/oder pansexuelle (lsbtiq) Kinder, Jugendliche und Fachkräfte outen sich aus sehr berechtigter Sorge vor Diskriminierung oft nicht. Ihre Bedarfe werden daher oft unterschätzt und es bedarf eines besonderen Augenmerks, um Lernprozesse in heterogenen Gruppen zu gestalten, wenn diese Heterogenität unsichtbar ist und Bedarfe nicht ohne Diskriminierungsrisiko geäußert werden können. Außerdem gibt es Raum für Austausch und Vernetzung.

Die Tagung richtet sich an Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen oder Fachkräften bildend arbeiten, unter anderem an Pädagog*innen aller Professionen, Lehrkräfte, Bildungsarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen queerer Aufklärungsprojekte, Aktive der Fachkräftebildung, Dozent*innen, Studierende und andere Multiplikator*innen.


25.05.2019 - 25.05.2019

Workshop am 25.05. in Würzburg zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt

Dissens-Mitarbeiterin Katharina Debus gibt am 25.05. im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Interkulturelle Kompetenzen im Klassenzimmer" einen Workshop zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt an der Uni Würzburg.

Informationen und Anmeldung: www.uni-wuerzburg.de/gsik/veranstaltungen/single/news/workshop-geschlechtliche-und-sexuelle-vielfalt/

Oder über die Seite der Veranstaltungsreihe, da der Workshop-Link nicht verlässlich funktioniert: www.uni-wuerzburg.de/gsik/veranstaltungen/interkulturelle-kompetenzen-im-klassenzimmer-2019/


09.05.2019 - 10.05.2019

Fortbildung in Sachsen: Jungen* im Netz - digital zwischen Hasskommentaren und Männlichkeitsperformance

Zweitägige Fortbildung am 9. und 10. Mai 2019

In Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Referent*innen: Ulla Wittenzellner & Sarah Klemm (beide Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.), Peter Bienwald (LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.)

Veranstaltungsort: Appenhof, Rothschönberg

Anmeldungen bis 18. April online unter: https://www.juma-sachsen.de/veranstaltungen/ oder per Email an peter.bienwald@juma-sachsen.de

Jungen* nutzen das Internet intensiv. Sie chatten, laden Fotos auf Instagram und pflegen ihren eigenen YouTube-Kanal. Sie präsentieren sich mit ihren Männlichkeiten* und gleichzeitig orientieren sie sich an den Präsentationen anderer. Es ist Ihnen wichtig, wie viele Jugendliche ihnen folgen und welche Kommentare sie erhalten.
Diese Nutzung hat Konsequenzen für die Jugendhilfe. Wie arbeite ich mit Jungen* und Jugendlichen anderer Geschlechter zu Hasskommentaren? Wie begleite ich Jugendliche in ihrer Mediennutzung? Welche pädagogischen Änderungen ergeben sich für Fachkräfte?
Diesen Fragen erläutern wir auf einem zweitägigen Seminar am 9. und 10. Mai 2019 auf dem Appenhof.
Ziel des Seminars ist es, den Fachkräften die Arbeit mit digitalen Medien zu erleichtern. Die Teilnehmenden wissen anschließend, wie sie mit Hasskommentaren umgehen können und wie sie anhand digitaler Medien Männlichkeiten mit Jungen* thematisieren.

Flyer mit weiteren Infos hier!

 

 


18.03.2019

Antifeminismus im Netz - zum Umgang mit rechten Geschlechterpolitiken online

Zum Umgang mit Antifeminismus und rechten Geschlechterpolitiken im Netz

Offen für alle Interessierten!

Am 18.03.2019, 10-17 Uhr, in Berlin.

Referentinnen: Ulla Wittenzellner und Sarah Klemm

Anmeldungen bis 06.03. per Email an: socialmediainterventions[at]dissens.de

Weitere Informationen hier.

Zum Umgang mit Antifeminismus und rechten Geschlechterpolitiken im Netz

Menschen, die sich für Gleichstellung, Feminismus und die Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt einsetzen, werden dafür oft angegriffen, u.a. weil sie angeblich Familien zerstören, Steuergelder verschwenden oder „Genderwahn“ verbreiten würden. Diskriminierungskritisches Engagement gerät so in den Fokus politischer Kampagnen, oder wird lächerlich gemacht. Dies spielt sich auch und verstärkt im Internet ab: Soziale Netzwerke sind wichtige Räume des Austauschs, der Vernetzung und Informationsbeschaffung. Der Zugang zu diesen Netzwerken sollte für alle möglichst sicher und frei sein. Hassrede und antifeministische Inhalte sind im Netz jedoch weit verbreitet. Dabei handelt es sich um Gewalt, die Menschen einschüchtert, verletzt und ihnen digitale Räume verschließt.

Um argumentative, solidarische und kreative Strategien im Umgang mit antifeministischen Angriffen und Hassrede im Netz geht es in unserem eintägigen Workshop!

Inhalte:

  • Überblick: Antifeminismus und rechte Geschlechterpolitiken
  • Geschlechtsbezogene Hassrede im Netz
  • Umgangsstrategien erarbeiten und erproben
  • Kreatives und Amüsantes
  • Selbstreflexion: Wie geht es uns mit antifeministischen Angriffen? Was kann uns stärken?

Wir wünschen uns eine wohlwollende, fehlerfreundliche und diskriminierungskritische Atmosphäre – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wann: 18. März 2019, 10-17 Uhr

Wo: Berlin

Teilnehmer_innenzahl: 15-20

Referent_innen: Ulla Wittenzellner und Sarah Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Fortbildnerinnen bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. (https://www.dissens.de).

Anmeldungen bis 6. Märzper Email an: socialmediainterventions@dissens.de


14.03.2019 - 15.03.2019

"Männerhasserinnen", "Frauenversteher" & "Homo-Lobby" – Zum Umgang mit Antifeminismus und Sexismus

"Männerhasserinnen", "Frauenversteher" & "Homo-Lobby"

Zum Umgang mit Antifeminismus und Sexismus

Für alle, die feministische, gleichstellungsorientierte und queere Positionen immer wieder verteidigen (müssen)

am 14.-15.03.2019 in München

Organisiert von IMMA e.V.- Initiative für Münchner Mädchen in Kooperation mit Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.

Referentinnen: Sarah Klemm & Katharina Debus

Anmeldungen und Informationen hier.

Veranstaltung auf Facebook hier.


07.03.2019

Abendveranstaltung: Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der kulturellen Bildung (Berlin)

TYPISCH JUNGE, MÄDCHEN, HETERO?

Abendveranstaltung zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der kulturellen Bildung im PODEWIL

Dissens-Mitarbeiterin Katharina Debus hält die Keynote und wirkt bei der Podiums-Diskussion mit.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programm und weitere Informationen: https://www.kubinaut.de/media/events/sexuellevielfalt_einladung_programm.pdf

Anmeldung unter: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfqFUD-JIjdivJLWK5EBbu5u1AehUL7M6HWuswGgIGYkS6Iwg/viewform